Wie aus zwei völlig ahnungslosen Menschen eine Katzenfamilie wurde.

Bis Oktober 2019 hatte ich mit Katzen eigentlich überhaupt nichts am Hut.

Wir hatten keine Katze. Wir wollten keine Katze. Und ehrlich gesagt wusste ich auch nicht besonders viel über Katzen.

Dann entdeckte ich eines Tages einen Facebook-Beitrag von Freunden.

Auf ihrem Grundstück waren kleine Katzenkinder aufgetaucht, die ein Zuhause suchten.

Winzige Fellknäuel mit großen Augen.

Ich zeigte Maic die Bilder.

Und dann fiel dieser eine Satz, der unser Leben für immer verändern sollte:

„Lass uns doch mal gucken fahren.“

Nur gucken.

Wirklich! 😂

Eineinhalb Stunden Fahrt – nur zum Gucken!

Wir fuhren also los.

Ohne Transportbox. Ohne Katzenklo. Ohne Näpfe.

Und vor allem ohne irgendeine Ahnung, was wir da eigentlich taten.

Wir wollten schließlich keine Katze mitnehmen.

Bei unseren Freunden angekommen, saßen wir plötzlich mitten zwischen den kleinen Fellnasen.

Chloe und Eva mit ihrer Schwester Pebbles

Maic verliebte sich ziemlich schnell in eine kleine dreifarbige Katze mit einer ganz besonderen Zeichnung im Gesicht.

Das war Eva.

Allerdings war Eva zu diesem Zeitpunkt bereits anderen Interessenten versprochen.

Mich dagegen suchte immer wieder ein anderes Katzenmädchen auf.

Chloe.

Sie war zart, wunderschön gezeichnet und irgendwie schaffte sie es, dass ich mich kaum noch von ihr lösen konnte.

Tja.

Aus „nur gucken“ wurde plötzlich:

„Wir nehmen Chloe mit.“

Unsere erste Katze – im Pappkarton! 🙈

Das Problem war nur: Wir hatten absolut nichts vorbereitet.

Nicht einmal eine Transportbox!

Also fuhr Chloe in einem Pappkarton mit Luftlöchern nach Hause.

Heute würde ich das natürlich ganz anders machen.

Aber damals waren wir eben zwei vollkommen ahnungslose Katzenanfänger.

Chloe fand diese erste Autofahrt übrigens alles andere als toll.

Sie weinte viel.

Und als wir endlich zu Hause ankamen, stellte sich die nächste große Frage:

Was macht man eigentlich mit einer Katze?

Wir besorgten Futter, Näpfe und ein Katzenklo.

Immerhin.

Chloe zieht hinter die Waschmaschine

Unsere neue Mitbewohnerin hatte allerdings ganz andere Pläne.

Sie verschwand im Keller hinter der Waschmaschine.

Ganz hinten.

Chloe verängstigt im Keller

Dort fühlte sie sich offenbar sicherer als in diesem riesigen, fremden Haus mit zwei Menschen, die überhaupt keine Ahnung hatten.

Ich verbrachte deshalb immer mehr Zeit bei ihr.

Irgendwann stellte ich einen Sitzsack mit einer Decke in den Keller und setzte mich einfach dazu.

Ich wartete.

Redete mit ihr.

Und wartete noch ein bisschen.

Langsam wurde Chloe mutiger.

Sie kam hervor, erkundete ihre Umgebung und begann, mir zu vertrauen.

Und während ich da unten auf meinem Sitzsack saß, passierte etwas, das ich damals noch gar nicht richtig begriff.

Ich wurde Katzenmama. ❤️

Und dann kam Eva!

Natürlich fing ich inzwischen an, alles über Katzen zu lesen, was ich finden konnte.

Dabei lernte ich ziemlich schnell, dass junge Katzen möglichst mit einem passenden Katzenpartner aufwachsen sollten.

Chloe brauchte Gesellschaft.

Und dann kam die Nachricht, mit der wir überhaupt nicht gerechnet hatten:

Die Interessenten für Eva waren abgesprungen.

Unsere kleine Eva war wieder frei!

Genau die Katze, in die Maic sich beim ersten Besuch verliebt hatte.

Für mich war die Sache sofort klar.

Eva kommt auch!

Diesmal reiste unsere neue Mitbewohnerin übrigens ganz standesgemäß in einer richtigen Transportbox an.

Wir hatten schließlich schon dazugelernt. 😂

Aus zwei Menschen wurde eine kleine Katzenfamilie

Auch Eva war anfangs vorsichtig.

Aber Stück für Stück eroberten die beiden unser Zuhause.

Erst den Keller.

Dann das Wohnzimmer.

Dann das Sofa.

Und schließlich unsere Herzen.

Wenn ich heute die alten Babyfotos von Eva und Chloe anschaue, muss ich manchmal schmunzeln.

Diese beiden winzigen Fellknäuel haben unser Leben komplett verändert.

Wir hatten keine Ahnung, wie man Katzen hält.

Wir wussten nicht, wie unterschiedlich ihre Charaktere einmal sein würden.

Und schon gar nicht ahnten wir, dass einige Jahre später noch zwei Kater bei uns einziehen würden.

Damals begann alles mit einem völlig harmlosen Satz:

„Lass uns doch mal gucken fahren.“

Seither wissen wir:

Wenn es um Katzen geht, sollte man diesen Satz besser nicht allzu leichtfertig aussprechen.

Denn manchmal kommt man vom Gucken zurück …

… und ist plötzlich Katzenmama! 😂❤️🐾

Schwestern wieder vereint

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Katja & Maic

Wir leben gemeinsam mit unseren vier Katzen Eva, Chloe, Nepi und Momo in Greven.

Vier Katzen waren eigentlich nie geplant. Doch inzwischen bestimmen unsere Fellnasen mit ihren ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten unseren Alltag.

Hier erzählen wir von unseren Erlebnissen, kleinen Glücksmomenten und den Herausforderungen einer ziemlich ungewöhnlichen Katzenfamilie.

Schön, dass ihr da seid ❤️l

Vier Katzen . Für immer bei mir.❤️